05.07.25
Gusāma – Echoes erkundet die klangliche Dimension des multidisziplinären Projekts „Biheko“, einem Theaterwerk, das am L’Arsenic und Théâtre de l’Usine aufgeführt wurde. Durch verschiedene Ausdrucksformen taucht sie ein in immaterielle Erinnerung, queere Identität und postkoloniale Vermächtnisse. Entstanden während eines Aufenthalts in Ruanda und Burundi, besteht das Rohmaterial dieses musikalischen Sets aus organischen Aufnahmen, Erfassungen terrestrischer Vibrationen und bioelektrischer Signale, sowie aus Samples traditioneller Musik der Region der Afrikanischen Grossen Seen und persönlicher Archive. Die Performance integriert zudem Klänge traditioneller Instrumente – der Inanga, der Iningidi und des Umuduri – die von dieser Reise mitgebracht und mittels zeitgenössischer elektronischer Musiktechniken verarbeitet wurden. Diese klangliche Hybridisierung zielt darauf ab, einen Hörraum zu schaffen, der die Übertragung von Erinnerung sowie das Verhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart hinterfragt. Durch immersive Klangtexturen greift dieses musikalische Konzept die zentralen Themen von „Biheko“ auf: die Dekonstruktion geerbter Vorstellungswelten, die Aneignung von Erzählungen und die Erkundung fluider Identitäten.Gusāma – Echoes lädt das Publikum dazu ein, zu fühlen, statt linear zu verstehen. Diese Klangperformance untersucht Erinnerungs-„Informationsinseln“, in denen eingefangene und transformierte Klänge zu Trägern fragmentierter Narrative und Formen des Widerstands werden. Sie schlägt ein aufmerksames Lauschen auf Stille und Echos vor, um im Angesicht von Mechanismen der Auslöschung eine persönliche und kollektive Erzählung zu erschaffen.
Chienne De Garde ist multidisziplinäre Künstlerin und Kuratorin mit Sitz in Lausanne, die sich mit Musik, Schreiben, Bewegung und performativen Installationen beschäftigt. Sie schafft hybride Werke, die emotional und aufrichtig sind. Als Gründungsmitglied des Kollektivs B2B2B und Koordinatorin bei Blackbox Lausanne ist sie ausserdem Mitorganisator*in von La Fête du Slip, einem Festival zu Geschlecht und Sexualitäten. Zuvor war sie Mitglied von House B.Poderossa und House Dorsey-Swan, aktuell ist sie Teil des House of Saint-Laurent. Seit 2017 tritt sie Solo unter dem Namen Chienne De Garde auf, hat bereits an Orten wie Les Docks, Paléo Festival und Montreux Jazz gespielt und mit Künstler*innen wie Moo Mother, Siavash Nameshiri und Tracy September zusammengearbeitet. Chienne De Garde hinterfragt in ihrer Arbeit kollektive Erinnerungen und Erzählungen des Widerstands, indem sie Technologien, Archive und biografische Erzählungen kombiniert, um einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen.
Datum: Samstag, 05.07.25
Uhrzeit: 22:15 Uhr
Treffpunkt: Feministisches Streikhaus
Sihlquai 115, 8005 Zürich




Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
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Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
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Alternative Dokumentation:
Linolschnitte auf Papier, Auflage von vierzehn Exemplaren, von der Künstlerin Jordis Fellmann.
Mit der alternativen Dokumentation erforscht Perrrformat neue Wege der Performance-Dokumentation. Gemeinsam mit Künstler*innen sowie weiteren Kunst- und Kulturschaffenden entstehen Formate, die nicht nur festhalten, was passiert ist, sondern neue Perspektiven auf performative Prozesse eröffnen.














Linocut prints on paper, edition of 14, Credits: Jordis Fellmann.
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Stadt Zürich
Kanton Zürich
Kanton Genf
Pro Helvetia
Stiftung Corymbo
Ernst Göhner Stiftung
Guggenheim-Stiftung
Kulturstiftung Liechtenstein
ProLitteris
Temperatio Stiftung
Migros Museum
DOCK20 / Druckwerk Lustenau / S-MAK
25 Hours Hotel
Umbo
ZHdK
Parki
Feministisches Streikhaus
Gusāma – Echoes erkundet die klangliche Dimension des multidisziplinären Projekts „Biheko“, einem Theaterwerk, das am L’Arsenic und Théâtre de l’Usine aufgeführt wurde. Durch verschiedene Ausdrucksformen taucht sie ein in immaterielle Erinnerung, queere Identität und postkoloniale Vermächtnisse. Entstanden während eines Aufenthalts in Ruanda und Burundi, besteht das Rohmaterial dieses musikalischen Sets aus organischen Aufnahmen, Erfassungen terrestrischer Vibrationen und bioelektrischer Signale, sowie aus Samples traditioneller Musik der Region der Afrikanischen Grossen Seen und persönlicher Archive. Die Performance integriert zudem Klänge traditioneller Instrumente – der Inanga, der Iningidi und des Umuduri – die von dieser Reise mitgebracht und mittels zeitgenössischer elektronischer Musiktechniken verarbeitet wurden. Diese klangliche Hybridisierung zielt darauf ab, einen Hörraum zu schaffen, der die Übertragung von Erinnerung sowie das Verhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart hinterfragt. Durch immersive Klangtexturen greift dieses musikalische Konzept die zentralen Themen von „Biheko“ auf: die Dekonstruktion geerbter Vorstellungswelten, die Aneignung von Erzählungen und die Erkundung fluider Identitäten.Gusāma – Echoes lädt das Publikum dazu ein, zu fühlen, statt linear zu verstehen. Diese Klangperformance untersucht Erinnerungs-„Informationsinseln“, in denen eingefangene und transformierte Klänge zu Trägern fragmentierter Narrative und Formen des Widerstands werden. Sie schlägt ein aufmerksames Lauschen auf Stille und Echos vor, um im Angesicht von Mechanismen der Auslöschung eine persönliche und kollektive Erzählung zu erschaffen.
Chienne De Garde ist multidisziplinäre Künstlerin und Kuratorin mit Sitz in Lausanne, die sich mit Musik, Schreiben, Bewegung und performativen Installationen beschäftigt. Sie schafft hybride Werke, die emotional und aufrichtig sind. Als Gründungsmitglied des Kollektivs B2B2B und Koordinatorin bei Blackbox Lausanne ist sie ausserdem Mitorganisator*in von La Fête du Slip, einem Festival zu Geschlecht und Sexualitäten. Zuvor war sie Mitglied von House B.Poderossa und House Dorsey-Swan, aktuell ist sie Teil des House of Saint-Laurent. Seit 2017 tritt sie Solo unter dem Namen Chienne De Garde auf, hat bereits an Orten wie Les Docks, Paléo Festival und Montreux Jazz gespielt und mit Künstler*innen wie Moo Mother, Siavash Nameshiri und Tracy September zusammengearbeitet. Chienne De Garde hinterfragt in ihrer Arbeit kollektive Erinnerungen und Erzählungen des Widerstands, indem sie Technologien, Archive und biografische Erzählungen kombiniert, um einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen.
Datum: Samstag, 05.07.25
Uhrzeit: 22:15 Uhr
Treffpunkt: Feministisches Streikhaus
Sihlquai 115, 8005 Zürich




Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
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Alternative Dokumentation:
Linolschnitte auf Papier, Auflage von vierzehn Exemplaren, von der Künstlerin Jordis Fellmann.
Mit der alternativen Dokumentation erforscht Perrrformat neue Wege der Performance-Dokumentation. Gemeinsam mit Künstler*innen sowie weiteren Kunst- und Kulturschaffenden entstehen Formate, die nicht nur festhalten, was passiert ist, sondern neue Perspektiven auf performative Prozesse eröffnen.














Linocut prints on paper, edition of 14, Credits: Jordis Fellmann.
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Linocut prints on paper, edition of 14, Credits: Jordis Fellmann.
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Linocut prints on paper, edition of 14, Credits: Jordis Fellmann.
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Linocut prints on paper, edition of 14, Credits: Jordis Fellmann.
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