30.08.25
In Echo Body eignet sich die Künstlerin Magdalena Forster ausrangierte Orgelpfeifen an, löst sie aus ihrem traditionellen liturgischen Kontext und führt diese reanimierten Instrumente in einen Raum klanglicher und körperlicher Experimente über – als eigenständige Körper, kreischende, klagende Stimmen und resonierende Klangkammern.
Forster bringt Archivmaterial in einen Dialog mit der Architektur, dem Publikum und der unmittelbaren Umgebung. Es entfaltet sich ein Netzwerk aus Bewegung und klanglicher Erkundung, das Hydroakustik, Wind und erweiterte vokale Techniken einbezieht. Sowohl der Körper der Künstlerin als auch die Orgelpfeifen werden zu Resonanzkörpern, die nach und nach durch Atem aktiviert, belebt und animiert werden – und in einer immersiven räumlichen Erfahrung für das Publikum kulminieren.
Der Einsatz von Orgelpfeifen spiegelt Forsters fortlaufende Auseinandersetzung mit Luft, Atem und Resonanz wider. Sie ist fasziniert von dem Moment, in dem Atem zu Luft wird – einem subtilen, körperlichen Übergang, der die Schwelle zwischen Innen und Außen markiert.
Magdalena Forster ist Tanz- und Performancekünstlerin mit Sitz in Wien. Ihre Arbeit folgt häufig
materialbasierten Prozessen und ist geprägt von der Logik taktiler Interaktion, manueller Praxis und ihrer früheren Tätigkeit in körperzentrierten Pflegeberufen. Forster interessiert sich für die feinen Dynamiken von Live- und score-basierten Performances – für das, was im Moment entsteht und als Empfindung, Bild oder flüchtiger Abdruck zurückbleibt. Dabei schafft sie intime Beziehungen und weitreichende Verbindungen. Ihre Praxis steht in enger Beziehung zur klanglichen Erkundung, zu Resonanz, Stimmtechniken und Atem.
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Treffpunkt: Palais Carli, Innenhof, Marseille, Frankreich




Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
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Österreichisches Kulturforum Paris
SYSTEMA
In Echo Body eignet sich die Künstlerin Magdalena Forster ausrangierte Orgelpfeifen an, löst sie aus ihrem traditionellen liturgischen Kontext und führt diese reanimierten Instrumente in einen Raum klanglicher und körperlicher Experimente über – als eigenständige Körper, kreischende, klagende Stimmen und resonierende Klangkammern.
Forster bringt Archivmaterial in einen Dialog mit der Architektur, dem Publikum und der unmittelbaren Umgebung. Es entfaltet sich ein Netzwerk aus Bewegung und klanglicher Erkundung, das Hydroakustik, Wind und erweiterte vokale Techniken einbezieht. Sowohl der Körper der Künstlerin als auch die Orgelpfeifen werden zu Resonanzkörpern, die nach und nach durch Atem aktiviert, belebt und animiert werden – und in einer immersiven räumlichen Erfahrung für das Publikum kulminieren.
Der Einsatz von Orgelpfeifen spiegelt Forsters fortlaufende Auseinandersetzung mit Luft, Atem und Resonanz wider. Sie ist fasziniert von dem Moment, in dem Atem zu Luft wird – einem subtilen, körperlichen Übergang, der die Schwelle zwischen Innen und Außen markiert.
Magdalena Forster ist Tanz- und Performancekünstlerin mit Sitz in Wien. Ihre Arbeit folgt häufig
materialbasierten Prozessen und ist geprägt von der Logik taktiler Interaktion, manueller Praxis und ihrer früheren Tätigkeit in körperzentrierten Pflegeberufen. Forster interessiert sich für die feinen Dynamiken von Live- und score-basierten Performances – für das, was im Moment entsteht und als Empfindung, Bild oder flüchtiger Abdruck zurückbleibt. Dabei schafft sie intime Beziehungen und weitreichende Verbindungen. Ihre Praxis steht in enger Beziehung zur klanglichen Erkundung, zu Resonanz, Stimmtechniken und Atem.
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Treffpunkt: Palais Carli, Innenhof, Marseille, Frankreich




Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
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