26.06.26
Lento Violento nutzt den liscio, einen traditionellen italienischen Paartanz mit wiegenden Rhythmen und gleitenden Wiederholungen, um Verzögerung und Spannung zu erforschen. In filmischen Episoden und Fragmenten intimer Tänze, die sich um eine hölzerne Installation entfalten, betrachtet die Performance Begehren als ritualisierten, öffentlichen Prozess, der sich fortwährend zwischen Menschen vollzieht. Inspiriert vom Mythos von Orpheus und Eurydike bewegt sich die Arbeit zwischen Dunkelheit und Licht, Impuls und Zurückhaltung, und legt die emotionale Aufladung dessen frei, was verborgen bleibt — was spürbar ist, aber nicht vollständig sichtbar wird. Zwei Performerinnen bewegen sich durch Spiralen, Drehungen, Unisono und Solitude und entwickeln dabei einen körperlichen Dialog von Nähe und Trennung.
Elena Francalanci ist eine italienische Künstlerin und Choreografin mit Sitz in Berlin. Ausgebildet in klassischem Ballett und modernem Tanz am Balletto di Toscana in Florenz, entwickelte sie ihre Praxis zunächst in verschiedenen Tanzkompanien weiter, bevor sie nach Berlin zog, wo sich ihre Arbeit an der Schnittstelle von Performance, bildender Kunst und kuratorischer Praxis erweiterte. Ihre Praxis ist ortsspezifisch und in der Gegenwart verankert, geprägt von unmittelbarer Geste und den emotionalen Zuständen des Körpers. Mit einem besonderen Interesse an filmischer Logik, der Dramaturgie von Timing und Improvisation entwickelt sie Performances, die sich durch Wiederholung und Intensität aufbauen und klassische Formen mit Referenzen aus zeitgenössischer Kunst und Popkultur verbinden. Seit 2023 ist Elena Mitbegründerin und Kuratorin von MOLT, einem kuratorischen Projekt in Berlin. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in den Sophiensælen Berlin, im Silent Green, während der Berlin Art Week, bei CRIPTA 747, im Traklhaus Salzburg, an der Schaubühne Leipzig, in der Garage Gallery Prague und an weiteren Orten präsentiert.
Datum: Freitag 26.06.2026
Uhrzeit: 22 Uhr
Treffpunkt:
Halle, Zentralwäscherei
Neue Hard 12, 8005
Barrierefrei




Photos by Binta Kopp, Credits: Binta Kopp, Perrrformat
Photos by Binta Kopp, Credits: Binta Kopp, Perrrformat
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Photos by Binta Kopp, Credits: Binta Kopp, Perrrformat

Albert Hubert-Stiftung
die Mobiliar
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Johnson Stiftung
Kanton Zürich
Pro Helvetia
ProLitteris
Stadt Biel
Stadt Zürich
Stiftung Corymbo
Swisslos – Kultur Kanton BernSYSTEMA
Secret Garden Collective
Süd
Tanzhaus Zürich
Zentralwäscherei ZürichSYSTEMA
Lento Violento nutzt den liscio, einen traditionellen italienischen Paartanz mit wiegenden Rhythmen und gleitenden Wiederholungen, um Verzögerung und Spannung zu erforschen. In filmischen Episoden und Fragmenten intimer Tänze, die sich um eine hölzerne Installation entfalten, betrachtet die Performance Begehren als ritualisierten, öffentlichen Prozess, der sich fortwährend zwischen Menschen vollzieht. Inspiriert vom Mythos von Orpheus und Eurydike bewegt sich die Arbeit zwischen Dunkelheit und Licht, Impuls und Zurückhaltung, und legt die emotionale Aufladung dessen frei, was verborgen bleibt — was spürbar ist, aber nicht vollständig sichtbar wird. Zwei Performerinnen bewegen sich durch Spiralen, Drehungen, Unisono und Solitude und entwickeln dabei einen körperlichen Dialog von Nähe und Trennung.
Elena Francalanci ist eine italienische Künstlerin und Choreografin mit Sitz in Berlin. Ausgebildet in klassischem Ballett und modernem Tanz am Balletto di Toscana in Florenz, entwickelte sie ihre Praxis zunächst in verschiedenen Tanzkompanien weiter, bevor sie nach Berlin zog, wo sich ihre Arbeit an der Schnittstelle von Performance, bildender Kunst und kuratorischer Praxis erweiterte. Ihre Praxis ist ortsspezifisch und in der Gegenwart verankert, geprägt von unmittelbarer Geste und den emotionalen Zuständen des Körpers. Mit einem besonderen Interesse an filmischer Logik, der Dramaturgie von Timing und Improvisation entwickelt sie Performances, die sich durch Wiederholung und Intensität aufbauen und klassische Formen mit Referenzen aus zeitgenössischer Kunst und Popkultur verbinden. Seit 2023 ist Elena Mitbegründerin und Kuratorin von MOLT, einem kuratorischen Projekt in Berlin. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in den Sophiensælen Berlin, im Silent Green, während der Berlin Art Week, bei CRIPTA 747, im Traklhaus Salzburg, an der Schaubühne Leipzig, in der Garage Gallery Prague und an weiteren Orten präsentiert.
Datum: Freitag 26.06.2026
Uhrzeit: 22 Uhr
Treffpunkt:
Halle, Zentralwäscherei
Neue Hard 12, 8005
Barrierefrei




Photos by Binta Kopp, Credits: Binta Kopp, Perrrformat
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Unterstützt von:
Albert Hubert-Stiftung
die Mobiliar
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Johnson Stiftung
Kanton Zürich
Pro Helvetia
ProLitteris
Stadt Biel
Stadt Zürich
Stiftung Corymbo
Swisslos – Kultur Kanton BernSYSTEMA
Partner:
Secret Garden Collective
Süd
Tanzhaus Zürich
Zentralwäscherei ZürichSYSTEMA