03.07.25
Der Künstler Nils Amadeus Lange verwendet performative Methoden, um bestehende Kunstwerke aus neuen Perspektiven zu betrachten und zugänglich zu machen. Diese Herangehensweise erlaubt es ihm, komplexe Bezugssysteme zu analysieren, sie auf ihren zeitgenössischen Charakter zu überprüfen und in gewisser Weise zu queeren. In der Ausstellung Accumulation nähert sich Nils Amadeus Lange mit seiner neuen Arbeit Der Umbau dem Werk Homes from Homes II (2000–2001) der Künstlergruppe Art & Language aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst. Die konzeptionelle Installation besteht aus überarbeiteten Versionen früherer Arbeiten der Künstlergruppe sowie weiteren Sammlungswerken. Durch Variationen in Grösse, Farbe, Technik und Textfragmenten entstehen Kopien und Parodien, die das Verhältnis von Original und Reproduktion und die Mechanismen des Kunstbetriebs reflektieren. Statt einer weiteren analytischen Auseinandersetzung mit Homes from Homes II, interessiert sich Nils Amadeus Lange für einen emotionalen Zugang. Komplexe Diskurse sollen nicht nur theoretisch, sondern auch durch direkte, emotionale und körperliche Erfahrungen verhandelt werden. Der Umbau erweitert die bestehende Installation von Art & Language um eine neue Dimension und tritt so mit dem Sammlungswerk des Museums in einen neuen Dialog.
Mit: Lisa Candinas, David Dragan, Mario Espinoza. Produktion: Rabea Grand
Nils Amadeus Lange (* 1989 Köln, Deutschland) arbeitet als Künstler, Performer und Dozent in Zürich. Nach seinem Theaterstudium an der Hochschule der Künste Bern erweiterte er seine Praxis auf verschiedene Medien, wobei der Schwerpunkt auf Tanz und Performance liegt, und entwickelte zahlreiche internationale Projekte. Im Zentrum seiner Praxis steht der Körper, der ihm als Mittel zur Dekonstruktion von gesellschaftlichen Konventionen und Geschlechterstereotypen dient. Seit sechs Jahren unterrichtet er und entwickelt Lehrpläne an verschiedenen Universitäten in den Bereichen Mode, Schauspiel, bildende Kunst, Fotografie und Performance. In der Curriculumentwicklung setz
Datum: Donnerstag, 03.07.25
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Treffpunkt: Migros Museum für Gegenwartskunst,
Limmatstrasse 270, 8005 Zürich




Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Alternative Dokumentation:
Collage aus Requisiten und Audiosequenzen von Ligia Tarcea aus der Performance Der Umbau von Nils Amadeus Lange.
Mit seiner alternativen Dokumentation erforscht Perrrformat neue Ansätze zur Dokumentation von Performance. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen und anderen Kulturschaffenden werden Formate entwickelt, die nicht einfach festhalten, was geschehen ist, sondern neue Perspektiven auf performative Prozesse eröffnen.

Stadt Zürich
Kanton Zürich
Kanton Genf
Pro Helvetia
Stiftung Corymbo
Ernst Göhner Stiftung
Guggenheim-Stiftung
Kulturstiftung Liechtenstein
ProLitteris
Temperatio Stiftung
Migros Museum
DOCK20 / Druckwerk Lustenau / S-MAK
25 Hours Hotel
Umbo
ZHdK
Parki
Feministisches Streikhaus
Der Künstler Nils Amadeus Lange verwendet performative Methoden, um bestehende Kunstwerke aus neuen Perspektiven zu betrachten und zugänglich zu machen. Diese Herangehensweise erlaubt es ihm, komplexe Bezugssysteme zu analysieren, sie auf ihren zeitgenössischen Charakter zu überprüfen und in gewisser Weise zu queeren. In der Ausstellung Accumulation nähert sich Nils Amadeus Lange mit seiner neuen Arbeit Der Umbau dem Werk Homes from Homes II (2000–2001) der Künstlergruppe Art & Language aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst. Die konzeptionelle Installation besteht aus überarbeiteten Versionen früherer Arbeiten der Künstlergruppe sowie weiteren Sammlungswerken. Durch Variationen in Grösse, Farbe, Technik und Textfragmenten entstehen Kopien und Parodien, die das Verhältnis von Original und Reproduktion und die Mechanismen des Kunstbetriebs reflektieren. Statt einer weiteren analytischen Auseinandersetzung mit Homes from Homes II, interessiert sich Nils Amadeus Lange für einen emotionalen Zugang. Komplexe Diskurse sollen nicht nur theoretisch, sondern auch durch direkte, emotionale und körperliche Erfahrungen verhandelt werden. Der Umbau erweitert die bestehende Installation von Art & Language um eine neue Dimension und tritt so mit dem Sammlungswerk des Museums in einen neuen Dialog.
Mit: Lisa Candinas, David Dragan, Mario Espinoza. Produktion: Rabea Grand
Nils Amadeus Lange (* 1989 Köln, Deutschland) arbeitet als Künstler, Performer und Dozent in Zürich. Nach seinem Theaterstudium an der Hochschule der Künste Bern erweiterte er seine Praxis auf verschiedene Medien, wobei der Schwerpunkt auf Tanz und Performance liegt, und entwickelte zahlreiche internationale Projekte. Im Zentrum seiner Praxis steht der Körper, der ihm als Mittel zur Dekonstruktion von gesellschaftlichen Konventionen und Geschlechterstereotypen dient. Seit sechs Jahren unterrichtet er und entwickelt Lehrpläne an verschiedenen Universitäten in den Bereichen Mode, Schauspiel, bildende Kunst, Fotografie und Performance. In der Curriculumentwicklung setz
Datum: Donnerstag, 03.07.25
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Treffpunkt: Migros Museum für Gegenwartskunst,
Limmatstrasse 270, 8005 Zürich




Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Foto: Studio Stucky, © Nils Amadeus Lange.
Alternative Dokumentation:
Collage aus Requisiten und Audiosequenzen von Ligia Tarcea aus der Performance Der Umbau von Nils Amadeus Lange.
Mit seiner alternativen Dokumentation erforscht Perrrformat neue Ansätze zur Dokumentation von Performance. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen und anderen Kulturschaffenden werden Formate entwickelt, die nicht einfach festhalten, was geschehen ist, sondern neue Perspektiven auf performative Prozesse eröffnen.

Stadt Zürich
Kanton Zürich
Kanton Genf
Pro Helvetia
Stiftung Corymbo
Ernst Göhner Stiftung
Guggenheim-Stiftung
Kulturstiftung Liechtenstein
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Temperatio Stiftung
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Parki
Feministisches Streikhaus