04.07.25
Diese Langzeit-Performance erforscht die Mythologie einer Rechnerin, die die Zukunft vorhersagt – eine Figur, bekannt als „Destinée l’estimée“, „Das eingeschätzte Schicksal”. Monika Emmanuelle Kazi untersucht kulturelle Beziehungen zur Wahrsagerei, insbesondere in Zentralafrika, sowie die magische Kraft der Vorhersehung, um Begriffe wie langfristige Planung und Etablierung in einer Welt zu hinterfragen, in der Geschichten zugunsten von Kapitalgewinn zu verschwinden drohen. Die szenografische Umgebung zeigt das Vergehen der Zeit durch den wie Sternenstaub fallenden Sand und in Gläsern aufquellenden Wassermurmeln. In ihrer Sonntagskleidung spielt die Künstlerin das Brettspiel Ngola gegen sich selbst. So subtil wie das unhörbare Geräusch von Meteoren am Himmel oder das Wachsen von Wurzeln unter der Erde, werden ihre Gesten akustisch verstärkt – in einer Szene zwischen Fantasie und Realität, Alltag und Tragödie, Archetyp und Mythos.
Monika Emmanuelle Kazi lebt und arbeitet in Genf. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Spuren, die der Körper in der häuslichen Sphäre hinterlässt. Ihre diasporische Identität bildet den Ausgangspunkt für eine vielschichtige Praxis, die Schreiben, Installation, Performance und Video umfasst. Sie untersucht die Intimitäten des Zuhauses sowie die Konstruktion von Territorien und kulturellem Erbe. Durch das Verweben persönlicher und kollektiver Erfahrungen reflektiert Kazi über die emotionale Aufladung alltäglicher Objekte sowie über Gesten, Materialien und Wohnräume als Zeugnisse sich wandelnder Geschichten.
Datum: Freitag, 04.07.25
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Treffpunkt: Bäckeranlage
Feldstrasse, 8004 Zürich




Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
Alternative Dokumentation:
Interview mit der Künstlerin Monika Emmanuelle Kazi und der Kunsthistorikerin Monica Unser, Mitglied der künstlerischen Leitung von Perrrformat.
Mit der alternativen Dokumentation erforscht Perrrformat neue Wege der Performance-Dokumentation. Gemeinsam mit Künstler*innen sowie weiteren Kunst- und Kulturschaffenden entstehen Formate, die nicht nur festhalten, was passiert ist, sondern neue Perspektiven auf performative Prozesse eröffnen.

Stadt Zürich
Kanton Zürich
Kanton Genf
Pro Helvetia
Stiftung Corymbo
Ernst Göhner Stiftung
Guggenheim-Stiftung
Kulturstiftung Liechtenstein
ProLitteris
Temperatio Stiftung
Migros Museum
DOCK20 / Druckwerk Lustenau / S-MAK
25 Hours Hotel
Umbo
ZHdK
Parki
Feministisches Streikhaus
Diese Langzeit-Performance erforscht die Mythologie einer Rechnerin, die die Zukunft vorhersagt – eine Figur, bekannt als „Destinée l’estimée“, „Das eingeschätzte Schicksal”. Monika Emmanuelle Kazi untersucht kulturelle Beziehungen zur Wahrsagerei, insbesondere in Zentralafrika, sowie die magische Kraft der Vorhersehung, um Begriffe wie langfristige Planung und Etablierung in einer Welt zu hinterfragen, in der Geschichten zugunsten von Kapitalgewinn zu verschwinden drohen. Die szenografische Umgebung zeigt das Vergehen der Zeit durch den wie Sternenstaub fallenden Sand und in Gläsern aufquellenden Wassermurmeln. In ihrer Sonntagskleidung spielt die Künstlerin das Brettspiel Ngola gegen sich selbst. So subtil wie das unhörbare Geräusch von Meteoren am Himmel oder das Wachsen von Wurzeln unter der Erde, werden ihre Gesten akustisch verstärkt – in einer Szene zwischen Fantasie und Realität, Alltag und Tragödie, Archetyp und Mythos.
Monika Emmanuelle Kazi lebt und arbeitet in Genf. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Spuren, die der Körper in der häuslichen Sphäre hinterlässt. Ihre diasporische Identität bildet den Ausgangspunkt für eine vielschichtige Praxis, die Schreiben, Installation, Performance und Video umfasst. Sie untersucht die Intimitäten des Zuhauses sowie die Konstruktion von Territorien und kulturellem Erbe. Durch das Verweben persönlicher und kollektiver Erfahrungen reflektiert Kazi über die emotionale Aufladung alltäglicher Objekte sowie über Gesten, Materialien und Wohnräume als Zeugnisse sich wandelnder Geschichten.
Datum: Freitag, 04.07.25
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Treffpunkt: Bäckeranlage
Feldstrasse, 8004 Zürich




Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
Photos by Binta Kopp / Credit: Binta Kopp, Perrrformat
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Alternative Dokumentation:
Interview mit der Künstlerin Monika Emmanuelle Kazi und der Kunsthistorikerin Monica Unser, Mitglied der künstlerischen Leitung von Perrrformat.
Mit der alternativen Dokumentation erforscht Perrrformat neue Wege der Performance-Dokumentation. Gemeinsam mit Künstler*innen sowie weiteren Kunst- und Kulturschaffenden entstehen Formate, die nicht nur festhalten, was passiert ist, sondern neue Perspektiven auf performative Prozesse eröffnen.

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