30.08.25
Blackmilk ist der erste Teil einer Trilogie mit dem Titel „trompoppies“, kreiert von Tiran Willemse. Trompoppies ist Afrikaans und bezeichnet Majoretten, die in Uniform Formations- und Stabtänze aufführen. Die Performance untersucht ein zentrales choreografisches Element dieser Tänze: die präzisen Handgesten.
Indem die disziplinierten Bewegungen der trompoppies mit den melodramatischen Gesten weißer, femininer Filmikonen und der expressiven Körpersprache schwarzer, männlich gelesener Rap-Ikonen verwoben werden, bewegt sich die Performance durch die Spannungsfelder zwischen den Darstellungen afrikanischer und afroamerikanischer, männlich präsentierter Körper.
blackmilk hinterfragt diese engen Repräsentationsräume durch Performativität.
Willemse erforscht die Vielzahl affektiver Körper, die in den Grauzonen lesbarer Identitäten existieren, und offenbart dabei eine differenzierte Empfindsamkeit, die er selbst als „Black Male Melancholy“ bezeichnet.
In dieser aufgeladenen Performance durchbricht der Künstler – ein Virtuose mit durchdringendem, fast besessenem Blick – Konventionen und lenkt den Blick des Publikums gezielt auf die Ränder des Sichtbaren.
Tiran Willemse
Uhrzeit: 23:00 Uhr
Treffpunkt: Palais Carli, Innenhof, Marseille, Frankreich




Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
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Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
SYSTEMA
Blackmilk ist der erste Teil einer Trilogie mit dem Titel „trompoppies“, kreiert von Tiran Willemse. Trompoppies ist Afrikaans und bezeichnet Majoretten, die in Uniform Formations- und Stabtänze aufführen. Die Performance untersucht ein zentrales choreografisches Element dieser Tänze: die präzisen Handgesten.
Indem die disziplinierten Bewegungen der trompoppies mit den melodramatischen Gesten weißer, femininer Filmikonen und der expressiven Körpersprache schwarzer, männlich gelesener Rap-Ikonen verwoben werden, bewegt sich die Performance durch die Spannungsfelder zwischen den Darstellungen afrikanischer und afroamerikanischer, männlich präsentierter Körper.
blackmilk hinterfragt diese engen Repräsentationsräume durch Performativität.
Willemse erforscht die Vielzahl affektiver Körper, die in den Grauzonen lesbarer Identitäten existieren, und offenbart dabei eine differenzierte Empfindsamkeit, die er selbst als „Black Male Melancholy“ bezeichnet.
In dieser aufgeladenen Performance durchbricht der Künstler – ein Virtuose mit durchdringendem, fast besessenem Blick – Konventionen und lenkt den Blick des Publikums gezielt auf die Ränder des Sichtbaren.
Tiran Willemse
Uhrzeit: 23:00 Uhr
Treffpunkt: Palais Carli, Innenhof, Marseille, Frankreich




Fotos von Raphaël Massart – Courtesy of the artists and SYSTEMA © SYSTEMA, 2025
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