25.06.26
In der Performance Delivery (the same way you showed) untersucht Juliette Uzor die urbanen und sozialen Dynamiken, die den Alltag von Essenslieferantinnen prägen. Sie sammelte die aktuellen Lieblingssongs von Uber-Eats-Fahrerinnen in der Stadt Zürich und schuf daraus ein emotionales und kulturelles Archiv, das zum Soundtrack einer Choreografie wird, die in den Bewegungen, Routinen und sozialen Situationen der Lieferarbeit verankert ist. Fahrerinnen treffen sich an verschiedenen Orten in der Stadt, wo sich ihre eigene Dramaturgie des Wartens auf Bestellungen, des Aufbrechens und Ankommens entfaltet. Diese Orte werden zu flüchtigen Treffpunkten unterschiedlicher Gemeinschaften, die zufällig entstehen und sich bald wieder auflösen. Delivery (the same way you showed) entwickelt sich als Stück für drei Tänzerinnen, das den Soundtrack der Fahrerinnen als Echo des urbanen Alltags aufgreift und in einen gemeinsamen Tanz übersetzt. Die Arbeit reflektiert das Verhältnis von Fürsorge und Bequemlichkeit ebenso wie die prekäre körperliche Arbeit, die sozialen Beziehungen und die emotionalen Innenwelten, die einem kommerzialisierten Dienstleistungssystem zugrunde liegen.
Juliette Uzor arbeitet als Tänzerin und Künstlerin. Ihre Praxis ist geprägt von kollaborativen und interdisziplinären Prozessen. Sie arbeitet mit Bewegung, mit der Positionierung von Körpern im Raum, deren dynamischen oder ambivalenten Beziehungen zueinander. Mit dem Fokus auf Raum und Rhythmus versucht sie, verschiedene Perspektiven und Zeitlichkeiten zu ermöglichen. Für Juliette ist dies ein künstlerisches Mittel, um über gesellschaftliche Strukturen zu reflektieren. Nach einem Studium in Kunst und Vermittlung in Bern und Zürich sowie einem BA-Studium in zeitgenössischem Tanz an La Manufacture arbeitete sie in verschiedenen Projekten und kollaborierte unter anderem mit Künstler*innen wie Elie Autin, Eleanor Bauer, Isabel Lewis, Natasza Gerlach, San Keller und Cosima Grand. Ihre eigenen, meist performativen Arbeiten zeigte sie unter anderem im Tanzhaus Zürich, in der Gessnerallee Zürich, in der Kunsthalle Zürich, Kunsthalle Sankt Gallen, im Kunstmuseum St. Gallen, in der Ménagerie de Verre Paris, bei den Kunsttagen Basel sowie in verschiedenen Off-Spaces. Für das Theater choreografierte Juliette zwei Tanzproduktionen: implosive parts (2023) und (ah ah ah) (2024). Im Jahr 2020 erhielt sie einen Kulturpreis der Stadt Zürich. Im Sommer 2021 war Juliette Teil des Performance Art Festival in Freetown, Sierra Leone, und wurde für den Prix Mobilière nominiert. 2022 erhielt sie einen Werkbeitrag des Kantons St. Gallen und 2023 wurde sie mit dem MANOR Kunstpreis St. Gallen ausgezeichnet. 2024 erhielt sie einen Swiss Art Award für ihre Arbeit LOGE.
Datum: Datum: Donnerstag 25.06.2026
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Treffpunkt:
Pfingstweidpark
Pfingstweidstrasse 91, 8005
Barrierefrei






Photos by Binta Kopp, Credits: Binta Kopp, Perrrformat
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Albert Hubert-Stiftung
die Mobiliar
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Johnson Stiftung
Kanton Zürich
Pro Helvetia
ProLitteris
Stadt Biel
Stadt Zürich
Stiftung Corymbo
Swisslos – Kultur Kanton BernSYSTEMA
Secret Garden Collective
Süd
Tanzhaus Zürich
Zentralwäscherei ZürichSYSTEMA
In der Performance Delivery (the same way you showed) untersucht Juliette Uzor die urbanen und sozialen Dynamiken, die den Alltag von Essenslieferantinnen prägen. Sie sammelte die aktuellen Lieblingssongs von Uber-Eats-Fahrerinnen in der Stadt Zürich und schuf daraus ein emotionales und kulturelles Archiv, das zum Soundtrack einer Choreografie wird, die in den Bewegungen, Routinen und sozialen Situationen der Lieferarbeit verankert ist. Fahrerinnen treffen sich an verschiedenen Orten in der Stadt, wo sich ihre eigene Dramaturgie des Wartens auf Bestellungen, des Aufbrechens und Ankommens entfaltet. Diese Orte werden zu flüchtigen Treffpunkten unterschiedlicher Gemeinschaften, die zufällig entstehen und sich bald wieder auflösen. Delivery (the same way you showed) entwickelt sich als Stück für drei Tänzerinnen, das den Soundtrack der Fahrerinnen als Echo des urbanen Alltags aufgreift und in einen gemeinsamen Tanz übersetzt. Die Arbeit reflektiert das Verhältnis von Fürsorge und Bequemlichkeit ebenso wie die prekäre körperliche Arbeit, die sozialen Beziehungen und die emotionalen Innenwelten, die einem kommerzialisierten Dienstleistungssystem zugrunde liegen.
Juliette Uzor arbeitet als Tänzerin und Künstlerin. Ihre Praxis ist geprägt von kollaborativen und interdisziplinären Prozessen. Sie arbeitet mit Bewegung, mit der Positionierung von Körpern im Raum, deren dynamischen oder ambivalenten Beziehungen zueinander. Mit dem Fokus auf Raum und Rhythmus versucht sie, verschiedene Perspektiven und Zeitlichkeiten zu ermöglichen. Für Juliette ist dies ein künstlerisches Mittel, um über gesellschaftliche Strukturen zu reflektieren. Nach einem Studium in Kunst und Vermittlung in Bern und Zürich sowie einem BA-Studium in zeitgenössischem Tanz an La Manufacture arbeitete sie in verschiedenen Projekten und kollaborierte unter anderem mit Künstler*innen wie Elie Autin, Eleanor Bauer, Isabel Lewis, Natasza Gerlach, San Keller und Cosima Grand. Ihre eigenen, meist performativen Arbeiten zeigte sie unter anderem im Tanzhaus Zürich, in der Gessnerallee Zürich, in der Kunsthalle Zürich, Kunsthalle Sankt Gallen, im Kunstmuseum St. Gallen, in der Ménagerie de Verre Paris, bei den Kunsttagen Basel sowie in verschiedenen Off-Spaces. Für das Theater choreografierte Juliette zwei Tanzproduktionen: implosive parts (2023) und (ah ah ah) (2024). Im Jahr 2020 erhielt sie einen Kulturpreis der Stadt Zürich. Im Sommer 2021 war Juliette Teil des Performance Art Festival in Freetown, Sierra Leone, und wurde für den Prix Mobilière nominiert. 2022 erhielt sie einen Werkbeitrag des Kantons St. Gallen und 2023 wurde sie mit dem MANOR Kunstpreis St. Gallen ausgezeichnet. 2024 erhielt sie einen Swiss Art Award für ihre Arbeit LOGE.
Datum: Datum: Donnerstag 25.06.2026
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Treffpunkt:
Pfingstweidpark
Pfingstweidstrasse 91, 8005
Barrierefrei





Photos by Binta Kopp, Credits: Binta Kopp, Perrrformat
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Unterstützt von:
Albert Hubert-Stiftung
die Mobiliar
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Johnson Stiftung
Kanton Zürich
Pro Helvetia
ProLitteris
Stadt Biel
Stadt Zürich
Stiftung Corymbo
Swisslos – Kultur Kanton BernSYSTEMA
Partner:
Secret Garden Collective
Süd
Tanzhaus Zürich
Zentralwäscherei ZürichSYSTEMA