27.06.26
Swans for Play ist eine Performance und ein Tanzstück von Emma Bertuchoz, entstanden in Zusammenarbeit mit der Tänzerin Alina Arshi und der Musikerin Giuliana Gjorgjevski. Die Arbeit erforscht die Dynamik zwischen zwei Protagonistinnen, die einander unwiderstehlich begehren. Aus einem lesbischen Blick heraus entwickeln sie ein intensives Spiel gegenseitiger Anziehung, in dem Klischees der Verführung zurückerobert und durch Fremdheit und Verspieltheit unterlaufen werden. Die Protagonistinnen oszillieren zwischen menschlichen und animalischen Zuständen, indem sie nicht nur ihre menschlichen Selbst verkörpern, sondern auch hybride Hirsch- und Schwanenwesen — blickend, begehrend und einander über diese wechselnden Formen hinweg subtil manipulierend. Im Zentrum der Arbeit, zwischen Verführung und Manipulation, stehen die handgefertigten Kostüme, die die Gesten und Interaktionen der Performerinnen zugleich verstärken und einschränken.
Es liegt etwas unbestreitbar Intimes darin, Schuhe oder Kostüme für jemand anderen herzustellen. So viel Fürsorge und Aufmerksamkeit fliessen in die Herstellung eines Objekts, das ein anderer Körper bewohnen wird. Während ich an deinem Paar arbeitete, dachte ich ständig an deine Anatomie: welche Anpassungen dir die perfekte Passform geben würden, was deine Schönheit verstärken könnte, wie das Objekt deiner Performance zugleich dienen und sie formen könnte. Auf diese Weise ging es beim Machen nie nur um Schuhe. Es ging um die Zusammenarbeit, darum, dass du sie testest, sie bewohnst und zu meiner Partnerin in dem wirst, was ich manchmal als weiche, selbst-sadistische Ausrüstung begreife.
Emma Bertuchoz, Swans for Play. On sapphic imagination and desire, Moving Discourse, 2026.
Emma Bertuchoz ist eine Schweizer Bildende Künstlerin und Performerin, die neue Formen von Bewegung und Verbindung mit anderen erforscht – unter anderem durch künstliche Hindernisse wie Schuhe und Prothesen. Nach ihrer Ausbildung in Bildender Kunst an der HSLU vertiefte sie ihr Interesse an Performance und Tanz im Master Expanded Theater an der HKB. Ihre choreografische Sprache bewegt sich zwischen sadomasochistisch geprägten Werkzeugen, puppenartigen Stiefeln und Erzählungen von Intimität und Freundschaft. Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei Les Urbaines, dem BONE Performance Festival und den Bieler Fototagen gezeigt und sind zudem für die Swiss Performance Art Awards 2026 sowie die Råneåbiennalen 2026 in Schweden angekündigt.
Alina Arshi ist eine in Lausanne ansässige Künstlerin, die in Tanz, Choreografie und Forschung arbeitet.
Giuliana Gjorgjevski ist eine multidisziplinäre Künstlerin mit Wohnsitz in Luzern. Ihre Praxis verbindet Performance und bildende Kunst: Die Bühne wird zur Installation, Kostüme zu Skulpturen und der Raum zu einer formbaren Klanglandschaft. Je nach Projekt arbeitet sie als Performerin, Sounddesignerin oder Bildhauerin und formt bestehendes Material zu neuen Gestalten.
Choreografie, Kostüme und Performance: Emma Bertuchoz
Co-Choreografie und Performance: Alina Arshi
Musik: Giuliana Gjorgjevski
Datum: Samstag, 27.06.26
Uhrzeit: 21 Uhr
Treffpunkt:
Schulhaus Letten Rousseaustrasse 43, 8037
Barrierefrei






Photos by Binta Kopp, Credits: Binta Kopp, Perrrformat
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Albert Hubert-Stiftung
die Mobiliar
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Johnson Stiftung
Kanton Zürich
Pro Helvetia
ProLitteris
Stadt Biel
Stadt Zürich
Stiftung Corymbo
Swisslos – Kultur Kanton BernSYSTEMA
Secret Garden Collective
Süd
Tanzhaus Zürich
Zentralwäscherei ZürichSYSTEMA
Swans for Play ist eine Performance und ein Tanzstück von Emma Bertuchoz, entstanden in Zusammenarbeit mit der Tänzerin Alina Arshi und der Musikerin Giuliana Gjorgjevski. Die Arbeit erforscht die Dynamik zwischen zwei Protagonistinnen, die einander unwiderstehlich begehren. Aus einem lesbischen Blick heraus entwickeln sie ein intensives Spiel gegenseitiger Anziehung, in dem Klischees der Verführung zurückerobert und durch Fremdheit und Verspieltheit unterlaufen werden. Die Protagonistinnen oszillieren zwischen menschlichen und animalischen Zuständen, indem sie nicht nur ihre menschlichen Selbst verkörpern, sondern auch hybride Hirsch- und Schwanenwesen — blickend, begehrend und einander über diese wechselnden Formen hinweg subtil manipulierend. Im Zentrum der Arbeit, zwischen Verführung und Manipulation, stehen die handgefertigten Kostüme, die die Gesten und Interaktionen der Performerinnen zugleich verstärken und einschränken.
Es liegt etwas unbestreitbar Intimes darin, Schuhe oder Kostüme für jemand anderen herzustellen. So viel Fürsorge und Aufmerksamkeit fliessen in die Herstellung eines Objekts, das ein anderer Körper bewohnen wird. Während ich an deinem Paar arbeitete, dachte ich ständig an deine Anatomie: welche Anpassungen dir die perfekte Passform geben würden, was deine Schönheit verstärken könnte, wie das Objekt deiner Performance zugleich dienen und sie formen könnte. Auf diese Weise ging es beim Machen nie nur um Schuhe. Es ging um die Zusammenarbeit, darum, dass du sie testest, sie bewohnst und zu meiner Partnerin in dem wirst, was ich manchmal als weiche, selbst-sadistische Ausrüstung begreife.
Emma Bertuchoz, Swans for Play. On sapphic imagination and desire, Moving Discourse, 2026.
Emma Bertuchoz ist eine Schweizer Bildende Künstlerin und Performerin, die neue Formen von Bewegung und Verbindung mit anderen erforscht – unter anderem durch künstliche Hindernisse wie Schuhe und Prothesen. Nach ihrer Ausbildung in Bildender Kunst an der HSLU vertiefte sie ihr Interesse an Performance und Tanz im Master Expanded Theater an der HKB. Ihre choreografische Sprache bewegt sich zwischen sadomasochistisch geprägten Werkzeugen, puppenartigen Stiefeln und Erzählungen von Intimität und Freundschaft. Ihre Arbeiten wurden unter anderem bei Les Urbaines, dem BONE Performance Festival und den Bieler Fototagen gezeigt und sind zudem für die Swiss Performance Art Awards 2026 sowie die Råneåbiennalen 2026 in Schweden angekündigt.
Alina Arshi ist eine in Lausanne ansässige Künstlerin, die in Tanz, Choreografie und Forschung arbeitet.
Giuliana Gjorgjevski ist eine multidisziplinäre Künstlerin mit Wohnsitz in Luzern. Ihre Praxis verbindet Performance und bildende Kunst: Die Bühne wird zur Installation, Kostüme zu Skulpturen und der Raum zu einer formbaren Klanglandschaft. Je nach Projekt arbeitet sie als Performerin, Sounddesignerin oder Bildhauerin und formt bestehendes Material zu neuen Gestalten.
Choreografie, Kostüme und Performance: Emma Bertuchoz
Co-Choreografie und Performance: Alina Arshi
Musik: Giuliana Gjorgjevski
Datum: Samstag, 27.06.26
Uhrzeit: 21 Uhr
Treffpunkt:
Schulhaus Letten Rousseaustrasse 43, 8037
Barrierefrei






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Unterstützt von:
Albert Hubert-Stiftung
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Stiftung Corymbo
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